Laktosefreier Kakao

In den letzten Jahren hat der Markt laktosefreier Lebensmittel mächtig Fahrt aufgenommen. Der Bedarf an speziellen, bekömmlichen Lebensmitteln ist enorm gewachsen. So kommt die Lebensmittelbranche gerade Menschen mit einer Laktose- oder einer Gluten-Unverträglichkeit entgegen, um eben wie alle anderen, ohne Probleme zu leben. Insbesondere die Unverträglichkeit im Hinblick auf Laktose macht vielen zu schaffen. Wir nehmen dies zum Anlass, um Sie über das Thema der Laktose-Unverträglichkeit aufzuklären und um schnelle Lösungsansätze zu finden. Werfen Sie bei dieser Gelegenheit einen Blick auf unsere Kaffeespezialitäten wie den laktosefreien Kakao. Wer in den letzten Jahren keine Schokoladenmilch mehr genießen konnte, wird über unsere Auswahl überrascht sein.

Was ist Laktoseunverträglichkeit?

Menschen mit einer Nahrungsunverträglichkeit gegenüber Milchzucker oder Laktose vertragen Produkte eben mit genau diesen Inhaltsstoffen nicht. Tatsächlich gibt es eine genetische Vererbung dieser Unverträglichkeit, sodass dieser Defekt zumeist angeboren ist. In diesem Fall mangelt es Ihnen an Laktase. Das ist ein Verdauungsenzym, das Milchzucker vollständig verdaut. Nehmen Sie Produkte mit Milchzucker zu sich, werden Sie zwangsweise darauf mit Magenproblemen, wie Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen, reagieren.

Wie Sie herausfinden, ob Sie unter Laktoseintoleranz leiden?

Zu meinen führen die häufigsten Anzeichen und Symptome zu einer folgerichtigen Diagnose. Haben Sie zum Beispiel Produkte mit Milchzucker zu sich genommen, stellen Sie an sich die eben genannten Symptome fest? In diesem Fall steigt die Wahrscheinlichkeit einer Unverträglichkeit. Zum anderen sollten Sie sich in ärztliche Behandlung begeben und nicht alleine herumdoktern. Das bedeutet: Der Arzt wird verschiedene Tests durchführen, um eine Intoleranz eineindeutig nachzuweisen.

Worauf kommt es bei laktosefreiem Kakao an?

Zu allererst spielt der Geschmack eine ausschlaggebende Rolle. Dabei sollten Sie es auf einen Versuch ankommen lassen und unterschiedliche Sorten im Blindtest verkosten. Nur so wird sich wirklich das beste Produkt herausstellen. Einige der aktuellen Produkte sind nicht nur laktosefrei, sondern auch fructosefrei und wurden ohne Gentechnik hergestellt. So wollen sich die Hersteller von der Konkurrenz absetzen und exzellente Produkte entwickeln.

Was tun gegen Laktoseunverträglichkeit?

Im Grunde genommen gibt es nur eine Möglichkeit, wie Sie die unangenehmen Symptome abstellen. Verzichten Sie fortan konsequent auf Milchzucker. Dennoch spielt der Grad der ausgebildeten Intoleranz eine ausschlaggebende Rolle, wie streng Sie Ihre Ernährung umstellen. Auch hier gilt es, wiederum Rücksprache mit dem Arzt zu halten und gegebenenfalls einen Ernährungsberater einzuschalten.

Laktosefreier Kakao: Was beachten beim Einkauf?

Nun ist es tatsächlich gar nicht so einfach, von heute auf morgen ohne große Umstellung auf Laktose zu verzichten. Schlussendlich kommen nur wenige industrielle Lebensmittel oder Produkte ohne diesen beliebten Inhaltsstoff aus. Von daher sollten Sie sich etwas mehr Zeit beim Einkaufen nehmen und ganz genau auf die Inhaltsstoffe schauen. Für besonders empfindliche und sensible Menschen reicht es schon, wenn nur Spuren von Laktose in den Getränken enthalten sind.

Ein Anhaltspunkt bei Kakao ist sein besonders vollmundiger Geschmack. Getränke, die einfach nur süß schmecken, werden auf Dauer keinen Gefallen finden. Obendrein spielt immer noch der Kakaoanteil eine ausschlaggebende Rolle. Je höher dieser ist, desto besser schmeckt auch das Getränk. Niemals sollte ein Kakaodrink mehlig schmecken.

Grundlagen zum laktosefreien Kakao

Wenn in Deutschland von Kakao die Rede ist, meint man zumeist die Trockenmasse, die infolge der Röstung oder des Fermentierens aus den Samen des Kakaobaums entsteht. Möchten wir den Geschmack, das Geheimnis seines Erfolgs, und das Aroma verstehen? Dann kommen wir nicht Drumherum, uns die Samen des Kakaobaumes einmal näher anzuschauen. Im Grunde genommen lassen sich diese als Spaltkapselfrüchte bezeichnen.

So benötigen wir vornehmlich den Samen des Kakaobaumes, um das beliebte Kakaopulver herzustellen. Um zu einer unwiderstehlichen Schokomilch zu werden, fügen Sie

  • etwas Zucker und Milch,
  • Reismilch oder Sojamilch hinzu.

Heute gehört Kakao zu einem der entscheidenden Exportprodukte aus den Entwicklungsländern. So sichern diese kleinen und doch recht unscheinbaren Bohnen Millionen Bauern und Familien den Lebensunterhalt. Dabei ist das Hauptprodukt nicht die Kakaomilch, sondern vielmehr die Schokolade, denn diese geht auch auf die Kakaobohnen zurück.

Woher kommt laktosefreier Kakao?

Kakao stammt eigentlich aus Mexiko. Er lässt sich bis auf die Maya Sprachen zurückverfolgen. Heute geht man davon aus, dass wir es den Spaniern zu verdanken haben, dass es der Kakao nach Europa geschafft hat. Um eine besondere Vielfalt auch bei laktosefreiem Kakao zu erzielen, greifen wir auf unterschiedliche Kakaosorten im Handel zurück. Dabei sollten Sie wissen, selbst wenn Edel-Kakao auf der Verpackung steht, bildet dies eigentlich kein Unterscheidungskriterium zwischen den Kakaobohnen. Hier hat man es vielmehr mit dem Anteil von Edel Kakao bei der Produktion zu tun, der oftmals unter fünf Prozent liegt.

Welche Grundkomponenten unterscheiden wir beim laktosefreien Kakao?

Unser laktosefreier Kakao in Europa kommt aus Venezuela. Die Criollo Sorten werden direkt nach der Ernte in die Welt versandt. Heute gehen alle Variationen auf die typischen Grundtypen zurück. Zumeist handelt es sich um Hybriden der beiden Basiskomponenten Criollo und Forastero. Letzteres ist nach spanischer Übersetzung ein Fremdling, der einst eingeführt wurde. Bis zum heutigen Tage hat man eine ganz eigene Bezeichnung gefunden: Trinitario. Folgen wir dieser Erklärung, können wir auch beim laktosefreien Kakao 4 Grundtypen unterscheiden:

  • Nacional
  • Trinitario
  • Criollo
  • Forastero

Die Varietäten und die Sorten sagen nichts über die verwandtschaftlichen Verhältnisse und die Genetik aus. Wobei wir wissen, dass Criollo immer noch zu den edelsten Kakaosorten gehört. Sie zeichnen sich durch einen leicht säuerlichen, aber nicht zu milden Kakaogeschmack aus. Man erreicht eine Einzigartigkeit in den Geschmackskomponenten, indem man die Nebenaromen akzentuiert. Wer vornehmlich einen kräftigeren Kakaogeschmack vorzieht, sollte auf jeden Fall zum Forastero greifen.

Die beliebtesten Geschmacksvariationen beim laktosefreien Kakao

Diese Sorten gelten als robust und besonders praktisch, was ein Grund sein mag, warum sie erfolgreich auf dem Weltmarkt vertrieben und angebaut werden. Kommt der Kakao aus Ecuador, haben wir es zumeist mit Arriba - also einem ganz besonderen Kakao - zu tun. Doch Achtung: Der eigentliche Geschmack von Kakao lässt sich nicht nur auf die Samen zurückführen. Der Boden, das Klima, die Bedingungen und die Hingabe mit der die Kakaosorten geerntet und verarbeitet werden, machen sich maßgeblich in jeder einzelnen Tasse duftendem Kakao bemerkbar.

Auswahl von laktosefreiem Kakao

Das zweite Kriterium bildet tatsächlich der Preis. Schlussendlich macht es einen Unterschied, was Sie für 100 ml bezahlen.

Natürlich haben Sie im Bereich laktosefreier Kakao die Gelegenheit, zwischen Kakaopulver und Fertiggetränken auszuwählen. Das Kakaopulver vermengen Sie einfach mit laktosefreier Milch, Mandelmilch oder Sojamilch, um eine Tasse laktosefreien Kakao zuzubereiten.

Kleinere Manufakturen setzen aus ökonomischer Hinsicht auf Bioprodukte und Bio Milch. Neben der möglichst stabilen Kakaomenge finden auch andere Aromen den Weg in die Kakaomilch. Bedenken Sie, der subjektive Geschmack ist unterschiedlich, sodass es eine ebenso breit gefächerte Auswahl von Kakaomilch gibt –

  • mit Karamell,
  • extra Schoko,
  • Zartbitter oder
  • Nougat ebenso wie
  • weiße Schokolade und
  • Mandel.

Zumeist macht Carrageen laktosefreien Kakao besonders dickflüssig und angenehm in seiner Konsistenz.

Warum jeder laktosefreien Kakao probieren sollte?

Mit unseren laktosefreien Kakaogetränken und Alternativen haben Sie ohne weiteres die Möglichkeit, problemlos laktosefrei zu leben. Finden Sie sich nicht mehr mit den unangenehmen Verdauungsbeschwerden ab und versuchen Sie sich, anhand unserer Tipps und Hinweise so wenig wie möglich einzuschränken. Dann wird Ihr ganzes Leben eine entscheidende Verbesserung erfahren. Eines sollte an dieser Stelle feststehen: Laktosefreier Kakao unterscheidet sich nicht grundlegend im Geschmack, in den Komponenten und Aromen. Er bildet einen Kompromiss und eine Alternative zu den standardisierten Produkten, um Ihnen größtmögliche geschmackliche Freiheit zu bieten.

Weltneuheit: laktosefreier Kakao für Heißgetränk Automaten

Wir bieten in unserem Onlineshop nicht einfach nur laktosefreien Kakao, sondern eine wirkliche Weltneuheit. Dieser ganz besondere Kakao wurde laktosefrei hergestellt wie auch vegetarisch. Werfen Sie in der Produktbeschreibung einen Blick auf die Inhaltsstoffe. Es handelt sich um kakaohaltiges Getränkepulver, das speziell für Heißgetränk Automaten entwickelt wurde und in 3-4 Werktagen bis vor die Haustür geliefert wird.

Welche Arten von Laktoseintoleranz gibt es?

Die angeboren und die primäre Laktoseintoleranz: Bei der ersten Form der Laktoseintoleranz kommt es bereits bei Babys und Neugeborenen zu ersten Problemen. Sie haben also gar keine andere Möglichkeit, als auf eine spezielle Ernährung ohne Laktose umzusteigen. Die eindeutige Form setzt zumeist beim Baby noch nicht ein. Viele Säuglinge sind in der Lage, von ganz allein Laktose zu bilden. Reduziert sich der Milchkonsum, sinkt auch die Produktion von Enzymen. Folglich kommt es hier zum Auftreten von Laktoseintoleranz meist ab dem fünften Lebensjahr.

Heute sind in Deutschland ca. 10 % von der Unverträglichkeit von Laktose betroffen. Nur die wenigsten wussten, dass in Afrika und in Asien ganze 90 % unter dem Defizit leiden. Der schwarze Teil der Bevölkerung in den Vereinigten Staaten von Amerika kommt sogar auf 95 %.

Erworbene Laktoseintoleranz: In vielen Fällen tritt diese erst nach Erkrankungen des Dünndarms auf. In diesem Zusammenhang kam es zu einer Schädigung der Oberfläche des Darms. Aber auch Magen-Darm-Infekte oder schwer wiegende Darm OPs sowie Zöliakie können zur Laktose Unverträglichkeit führen.

Neben laktosefreiem Kakaopulver und Kakao können Sie auch die folgenden Produkte zumeist ohne Probleme und Nebenwirkungen zu sich nehmen:

  • Obst und Gemüse,
  • Getreide,
  • Reis,
  • Fette, wenn auch aber in ihrer unverarbeiteten Form,
  • Fleisch,
  • Eier und Fisch sowie
  • Kartoffeln.

Wie Sie Milchzucker und Laktose vermeiden?

Eine umfangreichere Liste an laktosefreien Lebensmitteln können wir hier leider nicht liefern, das würde den Rahmen des Artikels sprengen. Dennoch gilt es, vor dem Verzehr einen Blick auf die Inhaltsstoffe der Lebensmittel zu werfen. Ein besonders sicherer Weg, den Nebenwirkungen aus dem Weg zu gehen, ist der Verzicht auf Fertigprodukte und industriell gefertigte Lebensmittel. Eine Ausnahme bildet unser laktosefreies Kakaopulver, das garantiert nicht einmal kleinste Spuren von Laktose enthält.

Tatsächlich gilt Milchzucker in vielen Fällen als Aromaträger. Was ein Grund ist, warum es in so vielen Lebensmitteln und Getränken verwendet wird. Darüber hinaus können diese Rohstoffe sehr günstig erworben werden. Folglich lässt sich Milchzucker auch als billiger Zusatzstoff beschreiben. In unheimlich vielen Fertiggerichten ist Laktose enthalten - zumeist als Molkepulver oder in seiner Reinform. Fragen wir uns, was der Zweck hinter dieser Verwendung ist, werden wir keine konkrete Antwort finden. Tatsächlich soll darüber nur das Gewicht erhöht werden.

Im Grunde genommen beinhaltet sogar Wurst Laktose, auch wenn wir das so nicht erwartet hätten. Doch viele Hersteller wollen das Gewicht der Wurst erhöhen, mehr Profit machen und setzen im Gegenzug auf Molkepulver. Hier gibt es keinerlei geschmacklichen Unterschied, fortan nur noch auf laktosefreie Wurst zu setzen. Ganz im Gegenteil: Denn es wird sich auch die Qualität erhöhen.

Die versteckten Gefahren von Milchzucker

Die versteckte Gefahr von Laktose lauert vor allen Dingen in Getränken. Für viele Betroffene bricht eine Welt zusammen, wenn sie erfahren, dass sie ab sofort auf Laktose verzichten müssen. Wie können Sie nur jemals wieder Kaffee oder Kakao ohne Reue und ohne unangenehme Nachwirkungen genießen? Darüber hinaus sind selbst in verschiedenen Weinsorten immer wieder Spuren von Milchzucker zu finden. Dabei ist es auch nicht gerade hilfreich, dass alkoholische Getränke nicht keine Deklarationspflicht aufweisen müssen. So gilt es, für den Konsumenten und Verbraucher nochmals genau hinzusehen. Warum setzen eigentlich die Hersteller beim Wein Laktose ein? Der Milchzucker ist ein Klärungsmittel. Selbst nach vielen Produktionsschritten lassen sich immer noch einige Spuren finden.

Laktose und Milchzucker in Fruchtsäften und Softdrinks?

Aber auch Fruchtsäfte und Softdrinks enthalten Milchzucker. Auch hier reagieren Verbraucher verdutzt, doch bei Fertiggetränken ist Laktose zumeist einer der häufigsten Inhaltsstoffe. Hier haben wir jedoch gute Nachrichten: Die Hersteller von Fruchtsäften und Softdrinks müssen auf Ihren Packungen zu mindestens die Spuren von Laktose erwähnen. Achten Sie auf die Hinweise von Milchzucker und Molke. Eine Kontrolle ist mit etwas Aufmerksamkeit ohne weiteres möglich.

Vorsicht vor Pulver-Kaffee

Haben Sie sich an dieser Stelle gefragt, warum laktosefreier Kakao bei uns speziell erwähnt und angeboten wird? Ist nicht das Kakaopulver selbst schon laktosefrei? Leider nein. Großer Unterschiede bestehen auch zum Pulver Kaffee. Von daher können Sie noch nicht einmal davon ausgehen, dass Pulverkaffeesorten, die eigentlich als milchfrei deklariert sind, keinen Milchzucker enthalten. Auch hier möchten die Hersteller über diese Zusätze das Gewicht ihrer Ware erhöhen, um den Profit zu steigen.