Cold Brew aus Kenia Nyeri Arabicabohnen

Cold Brew passt immer: Er bietet einen echten Koffein-Kick und ist so leicht herzustellen. Dripster oder Cold Brew Maker? Die Auswahl ist inzwischen groß und solche Geräte sind nützlich für alle, die regelmäßig größere Mengen zubereiten möchten. Sonst reicht auch eine Flasche und Filterpapier.

Zutaten

  • 1 Liter Wasser
  • 100 Gramm mittelgrob gemahlenen Kaffee hier: mittelstark gerösteter Kenia Nyeri Projektkaffee
  • 24 Stunden Zeit

Die mittelgrob gemahlenen Kaffeebohnen in die Flasche geben und mit einem Liter frischen Wasser auffüllen. Dann die Mischung 24 Stunden stehen lassen - am Besten im Kühlschrank. Ab und zu darf das Gebräu ein wenig durchgeschüttelt werden, damit  Kaffeearomen und Wasser perfekt gemischt werden. Nach einem Tag abfiltern - und staunen! 

Es ist wirklich unglaublich, wie anders Kaffee schmecken kann! Säure spielt hier kaum eine Rolle, umso mehr die intensiven Aromen dunkler Früchte wie Brombeeren und schwarzer Johannisbeeren und erdige Kakaonoten.

Bei diesem Mischungsverhältnis schmeckt der Cold Brew vergleichsweise konzentriert. Wer ihn einfach nur auf Eis genießen möchte, sollte eventuell mit etwas kaltem Wasser verdünnen. Wenn der Cold Brew aber als belebende Zutat für Mixgetränke ins Spiel kommt, kann es nicht schaden, ihn etwas konzentrierter zur Hand zu haben. Hier ein paar Ideen, wofür sich Cold Brew perfekt eignet:

  • Der klassische Eiskaffee schmeckt intensiver und kräftiger, wenn er mit Cold Brew zubereitet wird. Weiterer Vorteil: Kaffee kochen und abkühlen lassen entfällt!
  • Gin Tonic mit Cold Brew ergibt einen extra erfrischenden Kick - ein echter Sundowner für lange Nächte! Dafür 40 ml Gin mit 100 ml Tonic und Eiswürfeln in ein Glas geben. Den Cold Brew dazugeben und genießen. Wenn ihr ihn vorsichtig über einen Löffel laufen lasst, bekommt ihr noch einen tollen Schichteffekt, wie beim Espresso Tonic!
  • Cold Brew fruchtig: Einfach den Cold Brew mit Saft im Verhältnis 1:1 mischen und noch etwas Eis dazu geben. Super eignen sich Sorten wie Apfel-, Orangen- oder Kirschsaft. Aber auch verwegenere Kombinationen sind denkbar: Rhabarber zu Beispiel, Granatapfel oder Cranberry. Da der Cold Brew selbst nicht viel Säure beisteuert, ist er offen für Experimente auch mit herben oder säurereichen Säften! Der Versuch mit Granatapfel wurde im Mischungsverhältnis 1:1 hergestellt. Das ergibt einen fruchtigen, intensiven Geschmack. Da der Cold Brew ja doch recht konzentriert ist, könnte ist auch mehr Safi denkbar. Wer mag, süßt ein wenig nach, der Granatapfelsaft bringt zwar jede Menege Frucht und eine leichte Säure, aber wenig Süße in die Mischung.
  • Irish Cold Brew besteht einfach aus Cold Brew on Ice und der halben Menge Irish Whiskey - wer mag, gibt noch einen Esslöffel frisch geschlagene, leicht gesüßte Sahne darauf - lecker!
  • Auch eine Pina Colada wird zu neuem Leben erweckt mit einem Schuss Cold Brew: Ananassaft, Kokosmilch oder -creme  zu gleichen Teilen (je 100 ml) in ein Glas mit Eisüwrfeln geben und dann 2cl Rum und 50 - 100 ml Cold Brew hinzugeben, je nachdem, wie dominant ihr den Kaffeegeschmack mögt. Wer's lieber alkoholfrei mag, lässt den Rum einfach weg: Dann passt der Drink zu jeder Tageszeit!

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